
Foto: Varus111, CC BY 3.0, Wikimedia Commons
Sehenswürdigkeiten · Archäologie
Burgruine Hachen
Sundern · Sauerland
Über Burgruine Hachen
Die Burg Hachen, um 1000 erbaut, spiegelt eine bewegte Besitzgeschichte wider. Von Graf Ezzo über Otto von Northeim und das Erzstift Köln bis zu den Grafen von Arnsberg wechselte sie mehrfach den Eigentümer. Nach dem Verkauf der Grafschaft 1368 fiel sie erneut an das Erzstift Köln.
Ab 1371 als Witwensitz Gräfin Annas genutzt, nahm ihre Bedeutung ab dem 15. Jahrhundert kontinuierlich ab. Nachfolgend befand sie sich im Besitz namhafter Familien wie von Wrede und von Fürstenberg, bevor sie 1839 an die Gemeinde Hachen überging. Eine historische Ergänzung bildet das 1924 eingeweihte Kriegerehrenmal neben der Ruine.
Die Baugeschichte ist fragmentarisch überliefert. Frühe Zeichnungen zeigen eine imposante Ruine, doch detaillierte Bauurkunden sind spärlich. Archäologische Untersuchungen von 1923 sowie 1978–1980 durch das westfälische Amt für Denkmalpflege offenbarten ein Hauptburggelände (40x60 m) mit vorgelagerter Vorburg. Eine zwei Meter starke Schildmauer schützte die Nordseite, hinter der sich ein mutmaßlicher Bergfried befand, der später einem trapezförmigen Gebäude wich.
Die erhöhte Position der Burgruine bietet weitreichende Ausblicke über die umgebende Landschaft Hachens.
Quelle: Wi.Sta Sundern-Sorpesee GmbH (Public Domain) · KI-gestützt aufbereitet.
Lage
Kartendaten © OpenStreetMap-Mitwirkende, Kartendarstellung Protomaps.
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Quellen und Datenstand
Grunddaten © OpenStreetMap-Mitwirkende (ODbL), Stand 04.01.2025. Angaben von Wi.Sta Sundern-Sorpesee GmbH über den Tourismus NRW Data Hub. Wikipedia. Foto: Varus111, CC BY 3.0, Wikimedia Commons. Alle Angaben ohne Gewähr, bitte vor dem Besuch beim Betreiber prüfen. Mehr zu unseren Quellen.



