Burgruine Herrenbröl

Foto: Dieter Clasen, CC BY-SA 2.0 de, Wikimedia Commons

Geschichte · Ruine

Burgruine Herrenbröl

Ruppichteroth · Rheinland

Über Burgruine Herrenbröl

Die Burgruine Herrenbröl, eine Niederungsburg im Tal des Waldbrölbaches, zeichnet sich durch eine Historie aus, deren frühe Phasen nur fragmentarisch überliefert sind. Die Anlage entstand mutmaßlich im 13. Jahrhundert als Rittersitz. Aus dieser Gründungszeit existieren noch vereinzelte bauliche Zeugnisse, darunter der Burgbrunnen. Eine erste urkundliche Erwähnung datiert auf den 8. Oktober 1417, welche die Burg im Kontext von Gütern und Rechten des Kirchspiels Eitorf verortet. Im 15. Jahrhundert erfolgte wahrscheinlich die Errichtung des Burgturmes sowie weiterer Gebäudeteile durch die Herren von Scheidt.

Gegenwärtig dominiert der etwa sieben Meter hohe Stumpf des Bergfrieds das Erscheinungsbild der Ruine. Ergänzt wird dieser durch Mauerreste der ehemaligen Burggebäude, eine annähernd 23 Meter lange Umfassungsmauer, einen in Bruchstein gemauerten Gewölbekeller und weitere Mauerfundamente. Die im Talgrund gelegene archäologische Stätte steht unter Denkmalschutz und ist uneingeschränkt zugänglich, was eine Erkundung dieser historischen Anlage ermöglicht.

Quelle: Das Bergische GmbH - Bergisches Haus (Public Domain) · KI-gestützt aufbereitet.

Weitere Informationen in der Wikipedia

Lage

Kartendaten © OpenStreetMap-Mitwirkende, Kartendarstellung Protomaps.

Anreise

Die Burgruine liegt direkt an der B478, ca. 5 Autominuten westlich des Zentrums von Ruppichteroth.

Quelle: Tourismus NRW Data Hub.

In der Nähe

Parkplatzca. 240 m
Bus-/Tram-Haltestelleca. 110 m
Restaurantca, 1,8 km
Caféca, 2,0 km

Entfernungen aus OpenStreetMap berechnet, ab dem Rand der Anlage.

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Quellen und Datenstand

Grunddaten © OpenStreetMap-Mitwirkende (ODbL), Stand 11.05.2026. Angaben von Das Bergische GmbH - Bergisches Haus über den Tourismus NRW Data Hub. Wikipedia. Foto: Dieter Clasen, CC BY-SA 2.0 de, Wikimedia Commons. Alle Angaben ohne Gewähr, bitte vor dem Besuch beim Betreiber prüfen. Mehr zu unseren Quellen.

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