
Foto: Tohma (talk) / StefanServos upload to de.wikipedia 25. Apr 2006, CC BY-SA 3.0, Wikimedia Commons
Burgen & Schlösser · Burg / Schloss
Burgruine Rosenau
Königswinter · Rheinland
Über Burgruine Rosenau
Die Ursprünge der Burg Rosenau reichen mutmaßlich in die Zeit vor 1200 n. Chr. zurück, als sie im Zuge der kölnischen Herrschaftssicherung errichtet wurde. Die Herren von Rosenau, ehemals von Dorndorf, bekleideten dabei eine Position innerhalb der Ministerialität der Kölner Erzbischöfe. Heute zeugen lediglich Fragmente der einst bis zu sechs Meter aufragenden Ringmauer, gefertigt aus Trachytblöcken, von ihrer früheren Gestalt. Von erheblicher Bedeutung war der Erwerb der Burg Rosenau durch die Zisterzienserabtei Heisterbach im November 1243, der sich als eine der maßgeblichsten Akquisitionen des Klosters im 13. Jahrhundert erwies. Der Kauf umfasste neben umfangreichen Wald- und Grundbesitz am Burgberg sowie in Königswinter auch weitere Ländereien, darunter Äcker und Weinbauflächen, die den territorialen Zuwachs des Klosters signifikant erweiterten. Entsprechend der im Kaufvertrag fixierten Vereinbarungen wurde die Burg um 1250 abgetragen, woraufhin sie den Status einer Ruine annahm. In den Jahren 1990 und 1991 wurden umfassende konservatorische Maßnahmen an der Nordmauer durchgeführt, einschließlich einer Rekonstruktion der einstigen Eingangssituation. Begleitende archäologische Forschungen erlaubten eine Datierung der Burg in den Zeitraum vom ausgehenden 12. bis zur zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts. Als eingetragenes Bodendenkmal (LVR-ABR SU 060) bewahrt die Burgruine Rosenau ihre historische Substanz und Bedeutung.
Quelle: Naturpark Siebengebirge (Public Domain) · KI-gestützt aufbereitet.
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Quellen und Datenstand
Grunddaten © OpenStreetMap-Mitwirkende (ODbL), Stand 13.05.2025. Angaben von Naturpark Siebengebirge über den Tourismus NRW Data Hub. Wikipedia. Foto: Tohma (talk) / StefanServos upload to de.wikipedia 25. Apr 2006, CC BY-SA 3.0, Wikimedia Commons. Alle Angaben ohne Gewähr, bitte vor dem Besuch beim Betreiber prüfen. Mehr zu unseren Quellen.



