
Foto: Michael Kramer, CC BY-SA 3.0, Wikimedia Commons
Burgen & Schlösser · Burg / Schloss
Schloss Canstein
Schloßstraße 12, 34431 Marsberg (Canstein) · Sauerland
Über Schloss Canstein
Canstein, ein Ortsteil von Marsberg im Hochsauerlandkreis, etablierte sich unterhalb eines namensgebenden, burggekrönten Berges aus einem ursprünglichen Hofverband. Die erste urkundliche Erwähnung eines Reinboldus von Cansteyn im Jahr 1080 lässt auf die frühe Besiedlung schließen. Im Jahr 1342 wurde die Burg Canstein durch den Kölner Erzbischof als Lehen an das Geschlecht Rabe von Pappenheim vergeben. Dieser Familienzweig, der sich fortan von Canstein nannte, entwickelte eine nahezu unabhängige Herrschaft mit eigener Patrimonialgerichtsbarkeit. Das Wappen der Gemeinde Canstein integriert den Raben, das Wappentier dieses bedeutenden Geschlechtes.
Visuell prägen das Schloss der Familie von Elverfeldt mit seinem Schlossteich und Brunnen sowie die St. Laurentiuskirche das Ortsbild. Die Kirche befindet sich unterhalb des als "Dicker Stein" bezeichneten Felsens, welcher dem Ort seinen Namen verlieh. Canstein ist überregional für die jährlich Ende Juni ausgetragenen Highland Games bekannt, welche schottische Traditionen pflegen.
Besucher:innen können in Canstein verschiedene Facetten entdecken. Dazu zählen die Katholische Kirche St. Laurentius und der Pastorale Pilgerweg "Altes Kirchspiel Heddinghausen", ein Rundweg, der durch Borntosten, Leitmar, Heddinghausen, Canstein und Udorf führt. Ebenso bietet sich ein Besuch der Highland Games an, um die Wettkämpfe nach schottischer Tradition zu erleben. Das Schloss Canstein, heute in Privatbesitz, stellt ein weiteres historisches Element dar, das von außen betrachtet werden kann.Canstein, ein Ortsteil von Marsberg im Hochsauerlandkreis, etablierte sich unterhalb eines namensgebenden, burggekrönten Berges aus einem ursprünglichen Hofverband. Die erste urkundliche Erwähnung eines Reinboldus von Cansteyn im Jahr 1080 lässt auf die frühe Besiedlung schließen. Im Jahr 1342 wurde die Burg Canstein durch den Kölner Erzbischof als Lehen an das Geschlecht Rabe von Pappenheim vergeben. Dieser Familienzweig, der sich fortan von Canstein nannte, entwickelte eine nahezu unabhängige Herrschaft mit eigener Patrimonialgerichtsbarkeit. Das Wappen der Gemeinde Canstein integriert den Raben, das Wappentier dieses bedeutenden Geschlechtes.
Visuell prägen das Schloss der Familie von Elverfeldt mit seinem Schlossteich und Brunnen sowie die St. Laurentiuskirche das Ortsbild. Die Kirche befindet sich unterhalb des als "Dicker Stein" bezeichneten Felsens, welcher dem Ort seinen Namen verlieh. Canstein ist überregional für die jährlich Ende Juni ausgetragenen Highland Games bekannt, welche schottische Traditionen pflegen.
Besucher:innen können in Canstein verschiedene Facetten entdecken. Dazu zählen die Katholische Kirche St. Laurentius und der Pastorale Pilgerweg "Altes Kirchspiel Heddinghausen", ein Rundweg, der durch Borntosten, Leitmar, Heddinghausen, Canstein und Udorf führt. Ebenso bietet sich ein Besuch der Highland Games an, um die Wettkämpfe nach schottischer Tradition zu erleben. Das Schloss Canstein, heute in Privatbesitz, stellt ein weiteres historisches Element dar, das von außen betrachtet werden kann.
Quelle: Sauerland-Tourismus e.V. (Public Domain) · KI-gestützt aufbereitet.
Lage
Kartendaten © OpenStreetMap-Mitwirkende, Kartendarstellung Protomaps.
Anreise
Buslinie ab Marsberg Bahnhof: 397 und 497
Der Marsberger Bahnhof liegt zentral in der Innenstadt liegt. Zudem sind in der Marsberger Innenstadt etwa 1.000 kostenfreie Parkplatz im Umkreis von 500 Metern erreichbar, u.a. der Park & Ride Parkplatz in der Straße „An den Gleisen“.
Nach Marsberg kommen Sie…
… mit dem Auto:
• A44 Dortmund-Kassel (Anschlussstelle Marsberg, Anschlussstelle Lichtenau)
• B7 Chemnitz-Düsseldorf (Direktanbindung)
• A33 Paderborn-Osnabrück (etwa 30 Minuten)
• B252 Blomberg-Marburg (etwa 20 Minuten)
• A7 Kassel-Hannover (etwa 60 Minuten)
… mit dem Zug (im Stundentakt):
• Dortmund-Sauerland-Express (Warburg-Dortmund)
• Drei Haltestellen in Marsberg: Bredelar, (Nieder-)Marsberg, Westheim
• Direktanbindung an die IC/ICE-Bahnhöfe Warburg und Dortmund
Quelle: Tourismus NRW Data Hub.
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Quellen und Datenstand
Grunddaten © OpenStreetMap-Mitwirkende (ODbL), Stand 30.09.2020. Angaben von Sauerland-Tourismus e.V. über den Tourismus NRW Data Hub. Wikipedia. Foto: Michael Kramer, CC BY-SA 3.0, Wikimedia Commons. Alle Angaben ohne Gewähr, bitte vor dem Besuch beim Betreiber prüfen. Mehr zu unseren Quellen.



