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Geschichte · Historisches Bauwerk
Birgelener Pützchen
Pützchensweg, 41849 Wassenberg · Rheinland
Über Birgelener Pützchen
Das im Kurgebiet gelegene „Birgelener Pützchen“ ist eine bedeutende Wallfahrtsstätte mit Kapelle im Wassenberger Wald. Der Begriff „Pützchen“ bezeichnet einen Brunnen, und diese Stätte ist seit dem 11. September 1984 als Baudenkmal in der Denkmalliste eingetragen. Historischen Überlieferungen zufolge wurden um das Jahr 700 n. Chr. hier die ersten Christen am Niederrhein getauft. Das Wasser des Pützchens, reich an Mineralien, wird traditionell als heilend angesehen, insbesondere bei Augenleiden. Einer Legende nach wurde ein adliger Herr bei der Jagd von einer Bärin verletzt und durch das Wasser des Brunnens geheilt. Aus Dankbarkeit stiftete er einen Bildstock der Muttergottes, was zahlreiche Pilger anlockte, die um Heilung und Erhörung ihrer Gebete baten.
Um 1850 wurde der Brunnen eingefasst und eine Kapelle darüber errichtet. Der achteckige Hauptraum der Kapelle wurde 1933 an die kleinere Kapelle von 1863 angebaut. 1936 wurde der Altar mit dem Gnadenbild aufgestellt. Die erste urkundlich belegte Pilgerfahrt datiert auf 1718. Seit 1928 wird am ersten Sonntag im Mai der „Pützchenssonntag“ gefeiert.
Quelle: Wassenberg (Public Domain) · KI-gestützt aufbereitet.
Lage
Kartendaten © OpenStreetMap-Mitwirkende, Kartendarstellung Protomaps.
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Quellen und Datenstand
Grunddaten © OpenStreetMap-Mitwirkende (ODbL), Stand 14.12.2025. Angaben von Wassenberg über den Tourismus NRW Data Hub. Alle Angaben ohne Gewähr, bitte vor dem Besuch beim Betreiber prüfen. Mehr zu unseren Quellen.



